Robin Lyall

Autorin


Page: Autoren-Steckbrief

Fragen an Robin Lyall

Ich schreibe Jugendbücher, weil …
… die Geschichten in meinem Kopf einfach raus müssen und ich es so wunderbar finde, wie groß die Bandbreite in diesem Genre ist – gleichermaßen die Themen wie auch ihre Leser betreffend.

 

Die Berührt-Bücher spielen in England, weil …
ich mich immer mal wieder in so ein kleines nettes Cottage oberhalb der Klippen träume. Ich seh‘ es vor mir und eines Tages – wer weiß …

 

Die Protagonistin Rachel ist für mich …
… wie eine gute Freundin oder eine kleine Schwester, die ich manchmal knutschen und manchmal schütteln könnte, weil sie sich selber mal wieder im Weg steht oder zu impulsiv reagiert.

 

Ich mag meine Figuren besonders, wenn …
sie anders reagieren als ich (oder der Leser?) es gern hätte. Wenn sie ambivalent sind und Fehler machen – eben menschlich sind – und hoffentlich trotzdem oder gerade dadurch sympathisch.

 

Bei der Entwicklung der Figuren interessiert mich besonders …
… keine perfekten Stereotypen abzubilden. Ich will wissen, welche Motive hinter ihren Handlungen stecken und wie sie sich charakterlich weiterentwickeln durch das, was das Leben für sie bereithält.

 

Eine echte Herausforderung beim Schreiben ist …
… es heftig knistern zu lassen, ohne dass es billig und blöd oder vulgär wirkt – und den logischen Überblick in der Entfaltung des ganzen Stoffs zu behalten, auch wenn die Charaktere sich unlogisch verhalten dürfen, weil sie ja noch gar nicht alles wissen, was ich weiß.

 

Wenn ich schreibe, bin ich …
… in meinem Element und einer ganz anderen Welt – und kriege phasenweise nichts mehr von dem mit, was um mich herum geschieht – es sei denn, die Katze legt sich quer auf die Tastatur.

 

Ohne … Earl GreyTee mit Sahne, frisches Obst und Schokolade … geht beim Schreiben gar nichts!

 

Eine vielschichtige, mystische Liebesgeschichte über das Herz eines indianischen Organspenders und seine europäische Empfängerin … ist ein Thema, über das ich schon immer mal ein Buch schreiben wollte. Und dann ist da noch die Piratin Anne Bonny, die als junges Mädchen von Zuhause durchgebrannt und als Mann verkleidet jahrelang unerkannt zur See gefahren ist. Ihre Lebensgeschichte schreit doch geradezu nach einem leidenschaftlichen Roman, oder?

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